Film über terre des hommes open und Vamos – eine GBUlabum Produktion

Dominik und Joshua von GBUlabum erstellen regelmäßig interessante Beiträge zu Musik und Kultur, so z.B. auch über die Veranstaltungen terre des hommes open und Vamos im September in Stuttgart. Die beiden sind, genau wie wir auch, bei terre des hommes mit zahlreichen Aktionen aktiv.

Es lohnt sich in jedem Fall, sich zu informieren, schauen Sie selbst:
Film über terre des hommes open und Vamos


Paula malt einen malträtierten Erdball Zum UN-Gipfel: Banner-Aktion von terre des hommes für ökologische Kinderrechte

Muggensturm. Im Juni dieses Jahres findet in Rio de Janeiro in Brasilien der UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung statt. Dazu hat das Kinderhilfswerk terre des hommes im Rahmen einer Kampagne zu den “ökologischen Kinderrechten” eine Banner-Aktion mit dem Titel “Deine Botschaft für Rio” gestartet.
Auch 49 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Albert-Schweitzer-Schule in Muggensturm (4a und 4b) haben sich gestern Morgen daran beteiligt und dabei ihre Wünsche und Forderungen an die Politik künstlerisch zum Ausdruck gebracht. Die Idee einer Aktion an der Albert-Schweitzer-Schule stammte von dem in der Region ansässigen Kinderrechtsteam Nojoud. “Ich bin hier in die Grundschule gegangen”, berichtet Teamgründerin Sophie Uhing, die auch den Kontakt hergestellt hat. Zuerst erarbeiteten die Schüler zusammen mit dem achtköpfigen Nojoud-Team mit Begeisterung und Interesse das Thema “ökologische Kinderrechte”, bevor sie kreativ werden und ihre Gedanken, Ideen und Eindrücke mit Pinsel, Farbe, Schaffensfreude und Fantasie als Bildbotschaften auf die Stoffbanner aufmalen durften. Auf den Tüchern prangte oben in der linken Ecke ein kleines “gelbes Ortsschild” mit dem Hinweis: “Kinder haften für ihre Eltern. Genug geredet – ökologische Kinderrechte achten!”. Bei der Aktion sollen in Deutschland rund 2500 bemalte Stoffbanner gesammelt werden, die auch bei lokalen Veranstaltungen gezeigt werden können, “aktuell sind es um die 1 000″, sagt Uhing. Eine Auswahl von etwa 500 Bannern werde zum Nachhaltigkeitsgipfel in Rio mitgenommen und dort von einer internationalen Kinder- und Jugenddelegation präsentiert, erzählt die 14-jährige Muggensturmerin, die derzeit die neunte Klasse des Tulla-Gymnasiums in Rastatt besucht. Im Februar 2009 gründete sie zusammen mit neun Freunden das Team Nojoud, das aktuell zwölf Mitglieder aus Rastatt und Umgebung im Alter von elf bis 15 Jahren zählt.

“Als eines von rund 30 bundesweit tätigen Kinderrechtsteams von terre des hommes machen wir bei verschiedenen Aktionen auf die Verletzungen von Kinderrechten aufmerksam. Wir wollen die Menschen zum Nachdenken anregen und ihnen aufzeigen, unter welchen Lebensbedingungen viele Kinder leben müssen”, erläutert Uhing – und ist auch gleich wieder beim diesjährigen Hauptthema, den ökologischen Kinderrechten. Diese würden als das Recht jedes Kindes definiert, in einer intakten Umwelt aufzuwachsen, ein gesundes Leben zu führen und positive Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Es gehe dabei vor allem um die Auseinandersetzung mit Themen wie Klimawandel, Ressourcenschutz und Umweltverschmutzung, erklärt die 14-Jährige, die übrigens selbst bei der Präsentation der Stoffbanner in Rio de Janeiro mit von der Partie sein wird. Die Banner-Aktion biete Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen die Möglichkeit, selbst etwas für eine lebenswerte Zukunft zu tun und sich künstlerisch mit dem Thema Nachhaltigkeit zu befassen.
“Jeder kann etwas tun und in seinem Leben einen Beitrag zur Rettung des Planeten leisten”, ist Uhing überzeugt. Auch die jungen Künstler der Albert-Schweitzer-Schule brachten ihre Botschaft für Rio deutlich zum Ausdruck. Fabienne und Paula bemalten ihre Banner mit einem malträtierten Erdball, einem ausgetrockneten Fluss und Kindersoldaten hinter Stacheldrahtzäunen. Lena und Ronja setzten die “gute, paradiesische Welt” in Kontrast zur “schlechten, vergifteten und verseuchten”.

Ralf Joachim Kraft (BNN 01.03.2012)


Straßenkind für einen Tag 2011

Straßenkind für einen Tag ist eine von terre des hommes ausgerufene Aktion, die jedes Jahr von Kinderrechtsteams aus ganz Deutschland  veranstaltet wird. Das Ziel dabei ist es,  Spenden für Straßenkinderprojekte von terre des hommes zu sammeln und die Leute über Straßenkinder zu informieren. Dazu schlüpfen Kinder und Jugendlich in die Rolle eines Straßenkindes, putzen  Schuhe, waschen Autos oder verkaufen Sachen über einen Bauchladen.
Wie in den beiden Jahren zuvor, haben wir teilgenommen und einen Infostand organisiert. Außerdem haben wir noch Freundschaftsbändchen, unsere selbstgeschriebene Zeitung sowie andere Kleinigkeiten gegen eine Spende abgegeben.
Obwohl es anfangs nicht sehr gut aussah, konnten wir gegen Ende 200€ an Spenden verbuchen, die nun der Fundacion La Paz zu Gute kommen, einem Projekt in Bolivien , das sich um die Schulausbildung von Straßenkindern kümmert.

Hier nun noch einige Eindrücke von unserer Aktion 2011:


Basar mit Kunstmarkt

Am 13. November 2011 präsentierten wir uns als Kinderrechtsteam Nojoud auf dem alljährlichen Herbstbasar der “Terre des hommes” Murgtalgruppe in Kuppenheim. Wir hatten einen kleinen Flohmarkt organisiert und verkauften einige Kleinigkeiten, darunter Schlüsselanhänger und Tischläufer, aus einem Projekt in Burkina Faso. Dieses wird zwar nicht von Terre des hommes unterstützt, ermöglicht aber Schulkinder ein Mittagessen und finanziert dazu noch ein Waisenhaus. Außerdem sammelten wir rote Handabdrücke gegen den Einsatz von Kindersoldaten, wovon wir dieses Mal über zwanzig zusammen bekamen. Insgesamt sammelten wir 320 € an Spenden.

Vom Sprecher der Murgtalgruppe Heinz Wolf bekamen wir das Buch “New Generation” überreicht. Das Buch wurde von Jugendlichen der HLA Gaggenau geschrieben und vereint verschiedene Kurzgeschichten der Schüler. Ein Teil des Bucherlöses spendeten die Jugendlichen an die tdh Murgtalgruppe.


Treffen des Internationalen Jugendnetzwerkes

“Yo tengo una pulgita”  (span.: ich habe einen Floh) hieß es immer wieder während dem 1. Treffen des internationalen Jugendnetzwerkes, bei dem auch zwei aus unserem Kinderrechtsteam dabei waren. Doch keine Angst, das heißt jetzt nicht, dass wir eine Flohplage hatten, nein, es ist ein Sprechspiel, bei welchem einer diesen Satz sagt und dann nach vorgegebenen Muster fortfährt, sodass immer wieder jemand anderes an der Reihe ist.

Dieses „Spiel“ zeigt, so finden wir, dass sich Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern mit den unterschiedlichsten Sprachen verstehen können und Spaß haben, so wie es auch während den fünf Tagen, die wir im September in Bad Iburg zusammenverbrachten, der Fall war.

Extra angereist waren über 20 Jugendliche aus 12 verschiedenen Ländern, darunter Kolumbien, Chile, Südafrika, Indien oder auch Deutschland. Auf dem Programmpunkt stand auch die Vorstellung der einzelnen Regionen. So erfuhren wir zum Beispiel, dass es für Dada, die Teilnehmerin aus Thailand, ziemlich schwierig war die thailändische Staatsbürgerschaft zu erhalten, da ihre Eltern aus Burma geflohen waren. Ohne Staatsbürgerschaft hat man aber Schwierigkeiten seine Rechte einzufordern. Zum Glück hat Dada aber die thailändische Staatsbürgerschaft vor ein paar Jahren erhalten.

Natürlich sollten während dem Treffen auch die verschiedenen Kulturen nicht zu kurz kommen, deshalb wurde auch ein kultureller Abend veranstaltet, zu dem jeder Spezialitäten aus seinem Land mitgebracht hatte, traditionelle Tänze aufgeführt und Lieder gesungen wurden.

Ein weiteres Highlight war unter anderem der Besuch des Klimahauses in Bremerhaven, da das schließlich aktuell ziemlich gut zu unserem Thema ökologische Kinderrechte passte.  Anschließend fuhren wir sogar weiter bis nach Dorum, um unseren Gästen noch einen “typischen” Lebensraum zu zeigen den es sonst so nur in Deutschland, den Niederlanden und Dänemark gibt  – das Wattenmeer.

Im Laufe der Woche hatten wir dann immer wieder auch die Möglichkeit uns Gedanken über unsere weitere Vorgehensweise zu machen. So haben wir nun ein Forum, über welches wir uns austauschen können, außerdem werden wir die Aktion “Meine Idee für Rio” international durchführen. Wir haben ebenfalls ein Video für den Global Action Day”, den 3. Dezember in Südafrika gedreht. An diesem Tag finden Protestveranstaltungen vieler Organisationen, darunter auch terre des hommes-Partner, anlässlich der Klimakonferenz in Durban statt. Es werden große Firmen zusammen über die Nachhaltigkeitsfrage diskutieren. Mit unserem Video möchten wir unsere Forderungen zu einer nachhaltigen Umweltpolitik miteinbringen.

Über das Netzwerk wollen wir gemeinsam Aktionen entwickeln, um diese dann international umzusetzen.

Unser Ziel, welches wir uns fürs erste gesetzt haben, ist die Einbringung unserer Forderungen während der UN-Nachhaltigkeitskonferenz in Rio de Janeiro im Juni 2012. Dazu soll auch eine internationale Jugenddelegation hinreisen und unser Netzwerk vertreten.

Um noch einmal zum Treffen zurückzukommen, da wir der Meinung waren, dass man ein Land und deren Kultur besser verstehen und kennenlernen kann, wenn man mal den Alltag miterlebt, luden wir deutschen Teilnehmer, die internationalen Gäste zu uns nach Hause ein. So kam es, dass auch wir vom Kinderrechtsteam Nojoud den 17-jährigen Gonzalo aus Chile für zwei Tage zu Gast hatten. Wir haben ihn mitgenommen in die Schule und haben ihm Rastatt gezeigt. Anschließend fuhren wir gemeinsam nach Stuttgart zu tdh-open und Vamos, dem Kinderrechtsteam Treffen.

Leider war das Treffen nach knapp 1 ½ Wochen auch schon wieder vorbei. Nun, da alle wieder bei sich zu Hause sind, hoffen wir, dass wir unsere Ziele, die wir uns gesetzt haben auch erreichen und uns eines Tages auch mal wiedersehen!


terre des hommes open in Stuttgart/Vamos

Wie im vergangenen Jahr  fuhr unser Team  wieder zum jährlichen  „Vamos-Treffen“, einem Treffen zu dem alle Kinder- und Jugendteams aus ganz Deutschland eingeladen werden. Dieses Jahr fand es in der wunderschönen Hauptstadt von Baden-Württemberg statt, in Stuttgart. Doch dieses Jahr fand  parallel zu „Vamos“ eine, nur alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung statt: Tdh- Open.  Tdh-Open bietet den Projektpartnern und den Aktiven von terre des hommes  aus Ländern wie zum Beispiel Chile oder Indien die Möglichkeit sich auszutauschen und sich kennenzulernen.

Alles begann am 30. September. Wir kamen mit viel Sonne im Gepäck in Stuttgart an und wurden in einer sehr hübschen Jugendherberge untergebracht. Nach dem Einbeziehen der Zimmer genossen wir erst mal ein leckeres Abendessen  auf dem Balkon, mit Blick über die Stuttgarter  City. Danach gingen wir zur  Eröffnungsveranstaltung von tdh-Open, die in der Waldorfschule stattfand.  Am nächsten Tag dann, dem 1. Oktober  gingen wir schon früh morgens auf den Schlossplatz und halfen mit, die Bühne aufzubauen.  Mittags dann, traf Babara Schöneberger ein, die unsere Bühnenaktion zusammen Johanna Mayer und zwei anderen Jugendlichen aus Stuttgart moderierte. Auf der Bühne wurden Tanz und Musik dargeboten und wir informierten die Zuschauer anhand von lustigen Sketches über unsere Forderungen bezüglich des Schwerpunktthemas „Ökologische Kinderrechte“.

Um den Erfolg der Bühnenaktion zu feiern hatten wir abends die Möglichkeit, in den Wagenhallen uns von Michael Dikizeyeko & Band verzaubern zu lassen. Wir mussten dann leider schon um 22 Uhr los und nur noch alle über 18jährigen  konnten dann die Gruppen Volxtanz und Swim Bird Fly sehen.

Am nächsten und leider schon letzten Tag, fanden tolle Workshops statt in denen sich zum Beispiel Auslandsregionen von tdh vorstellten. Zum Abschluss des Wochenendes haben wir dann noch alle zusammen „yo tengo una pulguita“ , ein einfaches Kinderlied aus Südamerika, das allen übers Wochenende ans Herz gewachsen ist, gesungen.

GBUlabum hat unter anderem einen Film über tdh open und Vamos erstellt.


Kunstworkshop zum Thema “ökologische Kinderrechte”

Am Wochenende des 10. und 11. September war es soweit! Unser zweiter Kunstworkshop zum Thema ökologische Kinderrechte stand bevor.

Wieder unter der Leitung von Beatrice Büchsel schauten wir, nachdem wir den kleinen LKW ausgeladen hatten, einen Film namens “Flow”, dieser veranschaulichte uns die Wasserproblematik in verschiedenen Teilen der Erde, nicht nur im Bereich der Verschmutzung und Wasserknappheit, sondern auch die Zusammenhänge mit abgefülltem Wasser und verschiedenen Unternehmen, Energiegewinnung und Finanzierung verschiedener Projekte. Der Film stimmte uns alle nachdenklich und Beatrice ermutigte uns unsere Eindrücke aufzuschreiben.

Nun ging es endlich an die Stehlen aus dem LKW, die wir alle neugierig beäugt hatten. Denn so richtig anfangen, konnten wir damit nichts, aber was sollte diese komische Aussparung im oberen Teil der Stehle und die Blumenkästen? Die Teilantwort darauf war die folgende Aktion. Wir fertigten Gipsmasken unserer Gesichter an, welche später mit Gips ausgegossen wurden.

Während die Gipsabdrücke trockneten, erarbeiteten wir die Bildmotive aus unseren Eindrücken. Wir ließen den Film nocheinmal Revue passieren und besprachen Dinge, die uns bewegten, beeindruckten und faszinierten. Nun war nur noch Zeit erste Ideen für die Umsetzung zu sammeln und Motive auf die Stehlen zu malen.

Am Sonntag ging es dann weiter, unsere Gipsabdrücke wurden in die zuvor “mysteriösen” Aussparungen gehängt und endlich konnten wir anfangen die Stehlen zu bemalen! Langsam nahmen unsere Stehlen Farbe an.

Als sie fertig waren, löste sich auch das “Blumenkästen-Rätsel”! Beatrice erklärte, das diese als Wassertank dienen und daraus Wasser auf unsere Gipsgesichter tropfte, die Gesichter werden mit Heilerde eingerieben, das Wasser schwämt die Heilerde mit sich und stellt so die langsame Verschmutzung der Flüsse und Meere da. Am Boden angekommen, wird das Wasser von einem Auffangbecken mit Gemisch aus Natriumhydrogencarbonat (auch bekannt als Natron) und einer Säure zum Aufschäumen gebracht.

Am selben Tag konnten wir unsere Stehlen zusammen mit den Bildern aus dem Kunstworkshop zum Thema “Kindersoldaten” der Öffentlichkeit präsentieren, beim “Tag des offenen Denkmals” in der Kunstakademie in Rotenfels. Als Nächstes werden unsere Ausstellungen bei tdh open in Stuttgart zu sehen sein.


Düsseldorf

Vamos 2011, das Jugendnetzwerk, ökologische Kinderrechte und Straßenkind für einen Tag – Themen, über die wir uns, also die ÜTAG Jugendlawine, bei einem Treffen in Düsseldorf den Kopf zerbrachen. Die ÜTAg Jugendlawine ist eine Gruppe von terre des hommes von Jugendlichen für Jugendliche, die sich mehrmals im Jahr trifft und Telefonkonferenzen organisiert. Momentan nehmen über zwanzig Jugendliche aus ganz Deutschland teil, von denen zwölf in Düsseldorf vom 26.08.-28.08.2011 mit dabei waren. Unser Kinderrechtsteam wurde dabei von Clemens, Dennis, Marie-Lena und Sophie vertreten. Bei diesem Treffen ging es nun darum, sich in Workshops Gedanken zu machen, wie wir die Jugendlichen, die im September zu einem Besuch nach Deutschland kommen, und sie uns kennenlernen können. Zudem hat sich eine Gruppe Gedanken gemacht zum Programm von Vamos, während die andere sich mit dem Bühnenprogramm auf dem Stuttgarter Schlossplatz bei tdh open beschäftigte. Anschließend wurden die Ergebnisse präsentiert und darüber beratschlagt.
Des Weiteren diskutierten wir noch über ökologische Kinderrechte. Der Sonntag war dann für Straßenkind für einen Tag reserviert.  So erfuhren wir mehr über das Projekt in Bolivien, um welches es dieses Jahr geht sowie über die Sachen, die wir für Straßenkind für einen Tag anbieten können.
Ein weiteres Highlight des Wochenendes war dann auch die Fernsehturmbesichtigung am Samstagabend!
Mittlerweile haben wir auch schon eine Anrufaktion gestartet, d.h. die einzelnen Teams über Vamos, tdh open, Straßenkind für einen Tag und unsere facebook-Gruppe informiert.
Nun freuen wir uns auch schon auf Vamos/ tdh open und das Treffen mit den Jugendlichen aus den Projekten im September.


Treffen im Juni

Am 24. Juni fuhren wir nach Bad Honnef zu einem Treffen von Jugendlichen aus Deutschland und zu  der Mitgliederversammlung von terre des hommes, um dort unsere Bilder zum Thema Kindersoldaten vorzustellen sowie um über verschiedene Themen zu diskutieren. Anwesend waren unter anderem Teams aus Berlin, Dortmund, Neuss oder Aachen sowie Projektpartner von den Philippinen und aus Kolumbien.

Am Samstag erzählten uns die Projektpartner dann etwas über ihre Projekte, so erfuhren wir zum Beispiel wie Partnerorganisationen, in diesem Fall in Süd-Ost-Asien, von terre des hommes versuchen, die Umwelt zu schützen und gleichzeitig noch Jugendliche bei der Arbeit miteinbeziehen. So werden z.B. Unterrichtsmaterialien hergestellt und Projekttage organisiert, bei denen Veränderungen an einem Fluss untersucht werden. Der Projektkoordinator von Südamerika erzählte uns z.B. etwas über Projekte, die sich gegen Gewalt richten und präsentierte uns selbstgeschriebene Lieder aus den Projekten.                                                                                                                                                       Am Nachmittag hatten wir dann die Möglichkeit unsere Bilder zu präsentieren und uns über andere Gruppen zu informieren. Später dann überlegten wir uns mit anderen Jugendlichen zusammen , wie wir über das Internet eine nationale Plattform zum Austausch der Kinderrechtesteams und JugendAGs aufbauen könnten.  Außerdem haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir die Zeit mit den Jugendlichen gestalten könnten, die im September während tdh open nach Deutschland kommen werden.
Am Abend bemalten wir dann noch Banner für die Aktion „Meine Idee für Rio“ zum Thema ökologische Kinderrechte. Der Tag schloss  mit einem gelungenem afrikanischen Abend ab.

Am nächsten Tag stellten wir unsere Ergebnisse des Wochenendes den Teilnehmern der Mitgliederversammlung vor, welche bei den erwachsenen Mitgliedern gut ankamen. So wollen wir das nationale Jugendnetzwerk dazu nutzen, Aktionsideen und-ergebnisse zu sammeln und zusammen neue Aktionen zu entwickeln. Mit den Jugendlichen, die im September über tdh open nach Deutschland reisen werden, wollen wir am Wochenende vor tdh open ein Treffen organisieren und z.B. über ein gemeinsames Thema diskutieren, ihen aber auch etwas typisch deutsches zeigen (Wattenmeer o.ä.)
 Nachdem wir unsere Ergebnisse präsentiert hatten, gingen wir zu einer Feedback-Runde über das Wochenende über. Schließlich hieß es auch schon Abschied nehmen von den neu gefundenen Freunden.

Im August wird aber voraussichtlich noch ein Treffen in Düsseldorf stattfinden, bei dem wir uns genauer mit dem Austausch von Kinderrechtsteams auf facebook und Co. sowie mit dem Treffen mit den Projektpartnern im September beschäftigen werden und unsere Ideen vom Wochenende weiterentwickeln werden.

Das Wochenende war sehr gelungen, interessant und lustig! Es ist immer wieder interessant sich mit Gleichaltrigen austauschen zu können und gemeinsam Ideen zu entwickeln!

Links:

Infos zu tdh open

Infos zu ökologischen Kinderrechten


Startaktion der Kampagne “ökologische Kinderrechte”

Am 27. Mai 2011 fuhr unser Kinderrechtsteam nach Frankfurt zum Kindermuseum, um dort an der Startaktion der Kampagne „Kinder haften für ihre Eltern. Genug geredet- ökologische Kinderrechte achten!“ teilzunehmen.  Neben  unserem Team war noch das Kinderrechtsteam Bela Talente aus Hannover sowie eine Schulklasse aus Heidelberg anwesend.

Wir kamen pünktlich zur Pressekonferenz an, an der Thomas Ranft, der TV-Moderator im Hessischen Rundfunk, Maxi Biewer, Wettermoderatorin bei RTL, Anja Roth, Moderatorin der Nachrichtensendung Logo, Danuta Sacher, die Geschäftsführerin von terre des hommes und Francesca Sciannimanica, terre des hommes Jugendbotschafterin teilnahmen.  Nach der Pressekonferenz begannen wir damit, Banner mit Motiven passend zu dem Thema ökologische Kinderrechte zu bemalen. Solche Banner sollen immer wieder bei verschiedenen Aktionen in ganz Deutschland gestaltet werden und letztendlich gesammelt werden, um sie bei terre des hommes open im September/ Oktober 2011 sowie, wenn möglich, in Rio de Janeiro in einem Jahr zusammen als große Leinwand aufzuziehen. Leider fing es, als wir gerade am Bemalen waren, an zu regnen. Deshalb musste die gesamte Aktion früher abgebrochen werden. Wir nutzten die Möglichkeit und malten in einem Zimmer des Museums weiter. Trotz allem hat es uns sehr viel Spaß bereitet! Wir möchten nun die Bannermal-Aktion  auch hier in unserer Region durchführen. Bei Interesse und Fragen können Sie sich jederzeit bei uns melden: sophie.uhing@gmx.de


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