Kunstworkshop zum Thema „ökologische Kinderrechte“

Am Wochenende des 10. und 11. September war es soweit! Unser zweiter Kunstworkshop zum Thema ökologische Kinderrechte stand bevor.

Wieder unter der Leitung von Beatrice Büchsel schauten wir, nachdem wir den kleinen LKW ausgeladen hatten, einen Film namens „Flow“, dieser veranschaulichte uns die Wasserproblematik in verschiedenen Teilen der Erde, nicht nur im Bereich der Verschmutzung und Wasserknappheit, sondern auch die Zusammenhänge mit abgefülltem Wasser und verschiedenen Unternehmen, Energiegewinnung und Finanzierung verschiedener Projekte. Der Film stimmte uns alle nachdenklich und Beatrice ermutigte uns unsere Eindrücke aufzuschreiben.

Nun ging es endlich an die Stehlen aus dem LKW, die wir alle neugierig beäugt hatten. Denn so richtig anfangen, konnten wir damit nichts, aber was sollte diese komische Aussparung im oberen Teil der Stehle und die Blumenkästen? Die Teilantwort darauf war die folgende Aktion. Wir fertigten Gipsmasken unserer Gesichter an, welche später mit Gips ausgegossen wurden.

Während die Gipsabdrücke trockneten, erarbeiteten wir die Bildmotive aus unseren Eindrücken. Wir ließen den Film nocheinmal Revue passieren und besprachen Dinge, die uns bewegten, beeindruckten und faszinierten. Nun war nur noch Zeit erste Ideen für die Umsetzung zu sammeln und Motive auf die Stehlen zu malen.

Am Sonntag ging es dann weiter, unsere Gipsabdrücke wurden in die zuvor „mysteriösen“ Aussparungen gehängt und endlich konnten wir anfangen die Stehlen zu bemalen! Langsam nahmen unsere Stehlen Farbe an.

Als sie fertig waren, löste sich auch das „Blumenkästen-Rätsel“! Beatrice erklärte, das diese als Wassertank dienen und daraus Wasser auf unsere Gipsgesichter tropfte, die Gesichter werden mit Heilerde eingerieben, das Wasser schwämt die Heilerde mit sich und stellt so die langsame Verschmutzung der Flüsse und Meere da. Am Boden angekommen, wird das Wasser von einem Auffangbecken mit Gemisch aus Natriumhydrogencarbonat (auch bekannt als Natron) und einer Säure zum Aufschäumen gebracht.

Am selben Tag konnten wir unsere Stehlen zusammen mit den Bildern aus dem Kunstworkshop zum Thema „Kindersoldaten“ der Öffentlichkeit präsentieren, beim „Tag des offenen Denkmals“ in der Kunstakademie in Rotenfels. Als Nächstes werden unsere Ausstellungen bei tdh open in Stuttgart zu sehen sein.

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Düsseldorf

Vamos 2011, das Jugendnetzwerk, ökologische Kinderrechte und Straßenkind für einen Tag – Themen, über die wir uns, also die ÜTAG Jugendlawine, bei einem Treffen in Düsseldorf den Kopf zerbrachen. Die ÜTAg Jugendlawine ist eine Gruppe von terre des hommes von Jugendlichen für Jugendliche, die sich mehrmals im Jahr trifft und Telefonkonferenzen organisiert. Momentan nehmen über zwanzig Jugendliche aus ganz Deutschland teil, von denen zwölf in Düsseldorf vom 26.08.-28.08.2011 mit dabei waren. Unser Kinderrechtsteam wurde dabei von Clemens, Dennis, Marie-Lena und Sophie vertreten. Bei diesem Treffen ging es nun darum, sich in Workshops Gedanken zu machen, wie wir die Jugendlichen, die im September zu einem Besuch nach Deutschland kommen, und sie uns kennenlernen können. Zudem hat sich eine Gruppe Gedanken gemacht zum Programm von Vamos, während die andere sich mit dem Bühnenprogramm auf dem Stuttgarter Schlossplatz bei tdh open beschäftigte. Anschließend wurden die Ergebnisse präsentiert und darüber beratschlagt.
Des Weiteren diskutierten wir noch über ökologische Kinderrechte. Der Sonntag war dann für Straßenkind für einen Tag reserviert.  So erfuhren wir mehr über das Projekt in Bolivien, um welches es dieses Jahr geht sowie über die Sachen, die wir für Straßenkind für einen Tag anbieten können.
Ein weiteres Highlight des Wochenendes war dann auch die Fernsehturmbesichtigung am Samstagabend!
Mittlerweile haben wir auch schon eine Anrufaktion gestartet, d.h. die einzelnen Teams über Vamos, tdh open, Straßenkind für einen Tag und unsere facebook-Gruppe informiert.
Nun freuen wir uns auch schon auf Vamos/ tdh open und das Treffen mit den Jugendlichen aus den Projekten im September.