Die schmutzigen Machenschaften der Markenfirmen

Wusstet ihr, dass
… 73 Millionen Kinderarbeiter unter 10 sind???
… 100 Millionen Kinder keine Grundschule besuchen können???
… 22 000 Kinder jährlich durch Arbeitsunfälle sterben???
… 5 ,7 Millionen Kinder in Schuldknechtschaft arbeiten???
… allein in Asien sind 15 Millionen Menschen, Erwachsene wie Kinder, in Sklaverei leben???

Doch was haben Markenfirmen damit zu tun? Markenfirmen präsentieren sich meistens als verantwortungsvolle, nachhaltig agierende Unternehmen, denen das Wohl ihrer Arbeiter besonders am Herzen liegt. Dass dem oft nicht so ist, zeigen zahlreiche Reportagen und Organisationen, die die Umstände aufdecken, unter denen ArbeiterInnen in Ländern wie Bangladesh, Indien oder Kambodscha arbeiten müssen. Hungerlöhne, Belästigungen im Betrieb, kaum oder gar kein Urlaub, Überstunden und Kinderarbeit sind an der Tagesordnung, während die Konzerne fette Gewinne machen, zum Teil über eine Milliarde Euro.
Schaut man sich auf der Homepage so manches Markenkonzerns um, stößt man oft auf Erklärungen, wonach den Firmen das Wohl der Beschäftigten besonders wichtig ist. Schön und gut, der Haken dabei ist nur, dass die meisten Konzerne Arbeiten von Subunternehmen verrichten lassen. Die haben, was Beschäftigungsbedingungen angeht, oftmals freie Hand.
Als Verbraucher kann man etwas dagegen unterneh:men. Zum Beispiel:

  • Informiert euch im Internet über die Produktionsbedingungen bei den Markenfirmen, die ihr bevorzugt. Werden grundlegende Mindestarbeitsbedingungen verletzt, protestiert per Mail oder Brief und wechselt ggf. die Marke.
  • Prüft, ob ihr nicht auch Produkte aus „fairem Handel“ kaufen könnt. Es gibt mittlerweile „faire Produkte“ aus allen Bereichen von Nahrungsmitteln bs hin zu Kleidung. Wem das zu teuer ist, der kann zumindest Produkte mit einem Bio-Siegel kaufen. Die ist zwar nicht unbedingt wirklich fair produziert, aber immerhin nachhaltig.

Zum Glück gibt es auch positive Beispiele, wie das Label der „Fair Wear Foundation“ beweist. Das ist eine Organisation, die Standards vorgibt, welche unabhängig überwacht werden müssen. Viele der Marken, die dieses Label tragen, produzieren in Billiglohnländern. Dies zeigt, dass man eine Firma nicht gleich verurteilen soll, nur weil sie in Entwicklungsländern produziert. Auch die Menschen dort wollen Arbeitsplätze haben, aber mit angemessenen Arbeitsbedingungen.

Weitere Informationsquellen:
Bücher/Printmedien: 

  • Uns gehört die Welt von Klaus Werner-Lobo, Hans Weiß, 
  • Unsere Kinderrechtszeitung zum Thema Kinderarbeit (www.team-nojoud.de)

 Internet:

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